Im Jahr 1968 gründete Pascal P. Lota aus Bastia eine Fährgesellschaft und nannte sie Corsica Line. Corsica Ferries ist die meist benutzte Fährverbindung von Italien aus. Wie immer gibt es beim s.g. Einschiffen ein herrlich, italienisches Durcheinander. Die Fähren sind gepflegt, im Sommer ist es allerdings schwer für das Personal den Touristen hinterher zu räumen. Seit 2010 betreiben sie eine ehrgeizige Politik zur Verringerung der CO2 Emissionen ihrer Flotte und haben gemeinsam mit den Umweltschutzorganisationen „Amis du vent“ und „Pur Projet“ das Projekt „Corsica Ferries Wälder“ in Peru gestartet.
Um die ökologischen Auswirkungen ihrer Aktivitäten zu reduzieren, engagieren sie sich zum Nutzen der Umwelt vor Ort, der Gemeinden und letztlich unseres Planeten für ein Aufforstungsprogramm, das den Erhalt der Wälder und der biologischen Vielfalt im Amazonasgebiet zum Ziel hat.
Sie laden Sie ein, sich am Projekt „Corsica Ferries Wälder“ in Peru zu beteiligen und damit die Auswirkungen Ihrer Reise auf die Umwelt zu reduzieren.
Es sind bereits über 200.000 Menschen, die an diesem Programm an deren Seite teilgenommen haben… und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 32.000 gepflanzte Bäume!

Die Moby Line ist eine der weiteren, gerne genutzten Fähren. Auffallend sind die Bemalungen der Schiffe, man hat doch das Gefühl, diese Promotion zielt auf Familien mit Kindern ab. Auch hier wird alles für die Sauberkeit und den Service getan, was aber auch mit dem Verhalten der Touristen steht oder fällt. Über einen CO2 Ausgleich ist bei dieser Linie nichts bekannt. Ein Problem stellt sich bei dieser Linie allerdings für Hundebesitzer. Tiere dürfen nur mit Maulkorb auf das Schiff, ferner dürfen diese nicht in die öffentliche Bereiche, wie Bar, Restaurant usw., was einer angenehmen Überfahrt für Tierliebhaber entgegensteht. Letztlich ist diese Fährgesellschaft etwas destruktiver als die Corsica Ferries, was sich aber nicht auf den Service auswirkt.

Der Seminarplatz auf Korsika

Die Philosophie:
So vielfältig wie die Bäume des Platzes sind auch die Besucher. Der europäische Gedanke und der Naturschutz liegen dem Ehepaar Gourguechon sehr am Herzen. Sie gründeten deshalb einen Verein: NATURE ET PARTAGE. Jeder Besucher wird Mitglied dieses Vereins und akzeptiert damit die Regeln des Platzes. Der Schutz und der Erhalt der Bäume und Natur auf dem Platz stehen an erster Stelle.
Die Besucher:
Sie kommen aus ganz Europa um Ruhe und Natur im Überfluss zu finden. Unabhängig vom politischen Geschehen, ist allen Besuchern der Erhalt und der respektvolle Umgang mit der Natur ein Anliegen. Hinzu kommt eine Kommunikationsvielfalt, die ebenfalls dem europäischem Gedanken Rechnung trägt.
Manche Gäste möchten gerne für sich bleiben; das wird von allen akzeptiert.